Bis zu 70.000 Bauarbeiter könnten nach der baldigen Fertigstellung zahlreicher WM Projekte arbeitslos werden. Eine Kampagne zum Arbeitserhalt bis zur und nach der WM hat die Regierung dazu aufgerufen, einzuschreiten und sicherzustellen, dass die Fachkräfte erhalten bleiben. Das Thema soll auf der Konferenz für Bauarbeiter und Schreiner in dieser Woche in Johannesburg beleuchtet werden. Eines der Ziele der Konferenz wird auch sein, einen Plan für die brasilianischen Bauarbeiter zu formulieren, welche die Stadien für die WM 2014 bauen werden.
Im Zeitplan
9.6.2009
Der Bau des neuen Airportgebäudes am Cape Town International Airport (Bild) befindet sich im Zeitplan und soll im November dieses Jahres abgeschlossen sein – rechtzeitig zur Endauslosung am 3. Dezember für die WM 2010. In Kapstadt werden zurzeit diverse Bauprojekte durchgeführt. Neben dem Flughafenausbau werden zahlreiche Stadien und Straßen ausgebaut. Des weiteren werden derzeit acht neue Stadthotels errichtet.
Südafrikanische Bauindustrie profitiert von WM
18.11.2008
Die WM 2010 Projekte und große öffentliche Investitionen helfen den südafrikanischen Bauunternehmen, die Finanzkrise zu meistern, die viele der globalen Kollegen belastet. Nach einem Bericht von „New Era“, wurden viele Immobilienbauprojekte in Europa, den USA und in vielen anderen Regionen aufgrund der strengen Kreditkonditionen, storniert. Obwohl in Südafrika auch ein Rückgang von privaten Bauprojekten erwartet wird, geht man davon aus, dass die Entwicklung von den ambitionierten Investitionsplänen der Regierung kompensiert wird.
Schulungszentren für die Baubranche
9.6.2008
Um dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in der Baubranche entgegen zu wirken, wurde ein spezielles Schulungszentrum in Midrand eröffnet. „Property24“ berichtet, die Entwicklungsbank von Südafrika (DBSA) habe in Partnerschaft mit dem Baugiganten Group Five das Zentrum eröffnet, um die Lücke, die durch die große Zahl der Infrastrukturprojekte in Zusammenhang mit der WM 2010 entstanden ist, zu schließen. DBSA und Group Five hatten im letzten Jahr beschlossen, Schulungszentren in Midrand, Gauteng und Grabouw, Western Cape zu errichten.
Neue Shoppingmall für R 1,2 Mrd. in Polokwane
21.10.2007
Eine neue Shoppingmall soll demnächst in Polokwane, der Hauptstadt der südafrikanischen Provinz Limpopo errichtet werden. Die Zeitung Engineering News berichtet, der Bau der Mall werde 1,2 Mrd. Rand kosten. Sie soll auf einem 75.000 Quadratmeter großem Gelände an der Kreuzung der N1 und der Madjadjiskloof Road errichtet werden. Die Mall wird fünf Hauptmieter, zahlreiche nationale Einzelhändler, Restaurants und ein Kino mit acht Leinwänden beinhalten. Sie soll Ende 2009 fertiggestellt werden und den positiven Einfluss der WM 2010 nutzen.
Finnischer Kranproduzent investiert in Südafrika
2.10.2007
Der finnische Kranproduzent Konecranes hat 20% des südafrikanischen Kranherstellers Dynamic Crane Systems (DCS) übernommen, welcher einen jährlichen Umsatz von 40 Millionen Rand generiert und Konecrane-Produkte vertreibt. Engineering News berichtet, der Direktor und 60% Anteileigner von DCS, Trevor Atkinson, habe bekannt gegeben, er sehe eine großartige Zukunft mit Konecranes. Es werde davon ausgegangen, dass der gesamte südafrikanische Markt wachsen, und die Infrastruktur des Landes im Rahmen der Vorbereitungen für die WM 2010 in den nächsten drei Jahren erheblich ausgebaut wird.
Enormer Bedarf an Ziegelsteinen in Südafrika
24.9.2007
Die WM 2010 hat in Südafrika einen enormen Bedarf an Ziegelsteinen ausgelöst, was für das Unternehmen Wildale Limited einen großen Segen bedeutet, so der Geschäftsführer, Mutsa Mujaji. Die WM 2010 eröffne dem Unternehmen enorme Exportmöglichkeiten. Die Orderbücher seien prall gefüllt, so Mujaji.
Baukräne und Schwerlasttransporter benötigt
23.9.2007
Der Bau des Gautrain-Hochgeschwindigkeitszugs und der Stadien für die WM 2010 binden erhebliche Ressourcen und verlangsamen damit andere Bauprojekte. Dies macht sich besonders in der Verfügbarkeit von Baukränen und dem für deren Betrieb benötigten Führerpersonal bemerkbar. Eine erheblich Anzahl von Kränen werde kontinuierlich für den Bau des Gautrains und der WM-Stadien genutzt, was es anderen Industriezweigen, wie der Energiebranche schwer mache, Kräne für die eigenen Bauvorhaben anzumieten, so der Direktor der Firma Southern Power Maintenance, Sydney Mabalayo. Dieser brachte außerdem Besorgnis über bestehenden Mangel an Schwerlasttransportern zum Ausdruck.
3 Mrd. Rand für Zementfabrik in Südafrika
2.9.2007
Das ägyptische Unternehmen Orascom Construction Industries (OCI) hat angekündigt, 3,1 Milliarden Rand in eine neue Zementfabrik in der North West Provinz von Südafrika zu investieren, um von dem steigenden Bedarf nach Baumaterialien zu profitieren. Die Zeitung „Business Day“ berichtet, es sei geplant, dass die Fabrik ihre Produktion im Jahre 2010 aufnehmen wird und jährlich 2 Millionen Tonnen Zement produziert. Die Investition wird aufgrund der Tatsache getätigt, dass die lokalen Produzenten in Südafrika derzeit nicht in der Lage sind, den Bedarf zu decken und infolgedessen Zement das erste Mal seit einem viertel Jahrhundert aus dem Ausland importiert werden muss. Der Zementabsatz in Südafrika ist auf ein Rekordhoch gestiegen, da die Regierungen im Rahmen der Vorbereitungen für die WM 2010 verstärkt in Infrastrukturprojekte, Kraftwerke und Stadien investiert.
Weitere WM-Ausschreibungen veröffentlicht
23.8.2007
In den letzten Tagen wurden mehrere große Ausschreibungen im Rahmen der Vorbereitungen für die WM 2010 veröffentlicht. Die Provinzverwaltung von Royal Bafokeng (RBA) hat beispielsweise den Ausbau des Royal Bafokeng Sports Palace ausgeschrieben. Die Zeitung „Sunday Times“ berichtet, die Ausschreibung ende am 31. August. Des Weiteren wurden Flughafenbauprojekte in Port Elizabeth und Bloemfontain – beides Austragungsorte der WM 2010 – ausgeschrieben. Die Flughafenbetreibergesellschaft Acsa möchte die Flug- und Rollfelder beider Airports vergrößern lassen, um dem gesteigerten Passagieraufkommen während der WM 2010 gerecht werden zu können.
Zementabsatz steigt weiter an
13.8.2007
Der Zementabsatz innerhalb der südafrikanischen Zollunion hat im Juli um 7,6% zugenommen, da Murray & Roberts Holdings und andere Bauunternehmen die Bauarbeiten an den für die WM 2010 benötigten Straßen und Infrastruktureinrichtungen weiter beschleunigt haben. Der Absatz in Südafrika, Lesotho, Botsuana, Namibia und Swasiland sei im Vergleich zum Vorjahr von 1,28 Millionen Metertonnen auf 1,38 Millionen Metertonnen angestiegen, gab der Marketing Manager des Cement & Concrete Institute, John Sheath in einem Interview bekannt.
Rekordgewinne bei Südafrikas größtem Baukonzern
4.7.2007
Südafrikas größter Baukonzern, Aveng, hat bekannt gegeben, dass sich der Jahresgewinn durch das enorme Wirtschaftswachstum und den Infrastrukturausbau für die WM 2010 mehr als verdoppelt habe. Aveng plant, am 10. September detailliertere Ergebnisse zu veröffentlichen. Die Zeitung „Business Report“ berichtet, Südafrikas rasantes Wirtschaftswachstum und der Bau von neuen Straßen, Schienen und Stadien für die Fußball-WM 2010 habe in Südafrika den größten Bauboom seit einem viertel Jahrhundert ausgelöst.
Südafrikas Bauindustrie boomt
18.6.2007
Der Boom der südafrikanischen Bauindustrie, die im letzten Jahr ein Wachstum von 31% verzeichnen konnte, hat auch für andere Branchen enormes Wachstum gebracht. Die Versicherungsbranche beispielsweise, welche sich auf die Absicherung von Baurisiken spezialisiert hat, konnte ihr Wachstum über die letzten zwei Jahre mehr als verdoppeln, sagte Hugo du Plessis, der zuständige Abteilungsleiter bei Alexander Forbes. Er erwartet, dass die Branche aufgrund der noch ausstehenden Bauprojekte weiter wachsen wird. Die Zeitung „Sunday Times berichtet“, der Boom der südafrikanischen Bauindustrie sei vor allem durch die staatlichen Bauprojekte hervorgerufen worden. Die WM 2010 sei auch ein Auslöser für diese Entwicklung.
Großer Bedarf an Nutzfahrzeugen
29.5.2007
Der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus SA plant, 4.000 Fahrzeuge im Jahr 2010 zu verkaufen. Der Absatz liegt derzeit bei 2.500 Fahrzeugen pro Jahr. Der verantwortliche Manager, Mark Gavin, gab bekannt, Baufahrzeuge werden den Großteil der Absatzsteigerung ausmachen. Ein Grund dafür, so Gavin, sei der Boom der südafrikanischen Bauindustrie durch die Vorbereitungen für die WM 2010 und die vielen halbstaatlichen und privaten Bauvorhaben. Engineering News berichtet, die Lieferzeiten für Baufahrzeuge wie Mischer oder Kippwagen liegen derzeit bei mindestens drei bis sechs Wochen. Diese langen Lieferzeiten liegen auch darin begründet, so Engineering News, dass die europäischen Nutzfahrzeughersteller bereits an der Kapazitätsgrenze produzieren.
Fachkräftemangel durch zahlreiche WM-Projekte
21.5.2007
Südafrikas Wirtschaftsboom hat zu sinkenden Arbeitslosenzahlen geführt. Gleichzeitig mangelt es dem Land jedoch an Fachkräften. Nach einem Bericht von FIN24 ist die Arbeitslosenquote von 31% im Jahr 2002 bis zum letzten Jahr auf 25% gesunken. Der boomende Bausektor hat jedoch aufgrund der zahlreichen Projekte im Vorfeld der WM 2010 mit einem erheblichen Fachkräftemangel zu kämpfen. 98% der Bauunternehmen in Südafrika berichten von einem Fachkräftemangel, so der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Baukonzerns Group Five, Mike Lomas.
Materialknappheit bedroht Südafrikas Wohnungsbau
23.4.2007
Die Fußball-WM 2010 wird Milliarden von Rand nach Südafrika spülen. Trotzdem besteht die Befürchtung, dass durch die WM, der Bau von günstigen Wohnunterkünften verlangsamt werden könnte. Die Zeitung „The Sowetan“ berichtet, durch den enormen Materialbedarf für den Bau der WM-Stadien und der Infrastruktur des Landes könnten die Materialien für den Wohnbau knapp werden. Das Wohnbauamt der südafrikanischen Provinz Gauteng zieht deshalb in Betracht, spezielle Warenhäuser für Baumaterialien zu errichten, um auf die große Nachfrage reagieren zu können.
Neues Geschäfts- und Einkaufsviertel für Rosebank
4.4.2007
Rosebank in der Provinz Gauteng in Südafrika erfährt bis zur Weltmeisterschaft 2010 ein 623 Millionen Rand teures „Facelift“. Sunday Times berichtet, das neue Geschäfts- und Einkaufsviertel beinhaltet ein luxuriöses, 160 Zimmer umfassendes, Boutique-Hotel, Platz für Einzelhandelsgeschäfte, Büroräume im Loft sowie eine Tiefgarage. Der Investor, die Old Mutual Property Group, kündigte an, der Neubau werde bis April 2010 fertig gestellt sein. Der Sprecher der Gruppe, Mike Kerkhoff, sagte, fünf Gebäude seien abgerissen worden, um Platz für den neuen Shopping-, Hotel- und Bürokomplex zu schaffen.
Unternehmen fordert Zementimport von Regierung
25.3.2007
Der südafrikanische Baumaterial-Händler Cashbuild hat die Regierung dazu aufgefordert, Zement für den Bau der WM-Stadien und Straßen zu importieren und den günstigeren im Land produzierten Zement für die lokalen Bauherren zu reservieren. Der Geschäftsführer von Cashbuild, Pat Goldrick, sagte, die für die WM-Vorbereitungen engagierten Unternehmen erhielten aufgrund der hohen Abnahmemenge für die Großprojekte den Zement des lokalen Marktes zu einem extrem günstigen Preis, wohingegen die übrigen Südafrikaner den Zement aufgrund des durch die Großprojekte entstehenden Kapazitätsengpasses zu einem hohen Preis importieren müssten.
Zementhersteller erweitert Produktionskapazitäten
1.3.2007
Der an der Johannesburger Börse (JSE) gelistete Zementhersteller Pretoria Portland Cement (PPC) plant, 604 Millionen Rand für die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten zu investieren. Die Nachfrage nach Zement ist in den letzten drei bis vier Jahren in Südafrika drastisch angestiegen. Mining Weekly berichtet, aufgrund des starken Wachstums des Wohnungsbausektors, der zahlreichen Infrastrukturprojekte der Regierung und den Vorbereitungen für die Fußball-WM 2010 werde für die nächsten Jahre von einer anhaltend hohen Zementnachfrage ausgegangen.
Fachkräfte für Lift- und Fahrstuhlbau benötigt
17.2.2007
Die Lift- und Fahrstuhlbau-Branche in Südafrika muss den Fachkräftebestand um 20% erweitern, damit die hohe Nachfrage im Land gedeckt werden kann. Engineering News berichtet, die Branche beschäftige derzeit 2500 Mitarbeiter und müsse Schätzungen zu Folge 500 weitere Fachkräfte einstellen. Der Vorsitzende der Lift Engineering Association, Raj Chengadu, sagte, der Bau von Unterkünften, Transportsystemen, Stadien, Flughäfen und Wohnungen im Vorfeld der WM 2010 rufe einen großen Bedarf an qualifiziertem Personal hervor.
Verzögerung bei Bau des Gautrain in Johannesburg
13.2.2007
Es wird voraussichtlich einen Monat dauern, den Schutt der vier Gebäude, die letzte Woche für den Gautrain-Bahnhof in Johannesburg gesprengt wurden, zu beseitigen. Aus diesem Grund muss der Baubeginn nahe der Park Station, der ursprünglich für dieses Wochenende geplant war, verschoben werden. Auch die weiträumige Verkehrsumleitung wird augrund der Verzögerungen noch nicht durchgeführt. Das mit dem Gautrain-Bau beauftragte Bombela Consortium arbeitet an sieben Baustellen gleichzeitig, um die Hochgeschwindigkeits-Zugstrecke noch vor der WM 2010 fertig zustellen.
Regierung erhöht Budget für Infrastrukturprojekte
5.2.2007
In den nächsten drei Jahren werden die Bauaktivitäten in Südafrika nicht nur aufgrund der WM 2010 drastisch zunehmen, sagt die SA Association of Consulting Engineers (Saace) voraus. Engineering News berichtet, die Regierung plane, das Budget für den Wohnungsbau und die Investitionen in die Infrastruktur in den nächsten drei Jahren annährend zu verdoppeln. Es wird davon ausgegangen, dass die Regierung über die nächsten drei Jahre insgesamt 410 Milliarden Rand in Infrastrukturprojekte investiert.
Keine Zement-Lieferengpässe trotz Bauboom
5.2.2007
In letzter Zeit kam es immer wieder zu Spekulationen, ob es aufgrund des Baubooms im Vorfeld der WM zu Engpässen und drastischen Preissteigerungen auf dem südafrikanischen Zementmarkt kommen wird. Diese Befürchtung entbehre jeglicher Grundlage, sagte Tuelo Botlhole, Verkaufsleiter bei PPC Cement. Er erklärte, die PPC Zement-Fabrik in Botswana produziere genug Zement, um den gesamten Bedarf des südlichen Afrikas zu decken. Er erwarte deshalb, trotz des Baubooms durch die WM, keine Lieferengpässe in Südafrika.
Machbarkeitsstudie für „Car Terminal“ in Durban
27.1.2007
Das südafrikanische Unternehmen Transnet lässt eine Machbarkeitsstudie für den Bau eines 2 Milliarden Rand teuren „Car Terminals“ im Hafen von Durban anfertigen. Das Unternehmen möchte sich so auf das starke Wachstum des Automobilmarktes einstellen. Hector Danisa, der bei SA Port Operations (Sapo) als Leiter für das Projekt verantwortlich ist, gab bekannt, der letzte Teil der Machbarkeitsstudie werde Transnet noch diese Woche vorgestellt. Wenn man sich für das Projekt entscheide, könnte der erste Bauabschnitt bis Ende März im Jahre 2008 abgeschlossen sein. Das „Car Terminal“ könnte während der WM auch als Park & Ride - Areal eingesetzt werden.
Hauptsitz der WM-Organisatoren fertiggestellt
24.1.2007
Am 1. Februar ist es so weit: Die Fifa und das südafrikanische Organisationskomitee (LOC) werden den „Stolz des südafrikanischen Fußballs“ – das 80 Millionen Rand teure Safa House in Johannesburg – beziehen. Der Vizepräsident der South African Football Association (Safa), Mubarak Mahomed, verkündete, die letzten Arbeiten seien abgeschlossen, sodass die Fifa und das LOC nun das Gebäude beziehen können, das für die Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 gemietet wurde. Nach der WM soll das Safa House als ständiger Sitz der Safa, sowie der Premier Soccer League (PSL) dienen. Über 250 Mitarbeiter werden in dem Gebäudekomplex, der 100 Büros beherbergt, an der Vorbreitung der WM 2010 arbeiten.
Neues Zentral-Terminal für Flughafen in Kapstadt
23.1.2007
Der Bau des neuen Zentral-Terminals am Cape Town International Airport in Kapstadt beginnt noch in dieser Woche. Dies ist ein weiteres wichtiges Bauvorhaben in Hinblick auf die WM 2010. Der Bau wird 3 Jahre in Anspruch nehmen und ist mit Kosten in Höhe von 1,3 Milliarden Rand veranschlagt. Die Betreibergesellschaft des Flughafens, Airports Company of SA (ACSA), sagte, das neue Gebäude werde über einen Abflugbereich im Obergeschoss und einen Ankunftsbereich im Untergeschoss verfügen, sowie über eine Kurzparkzone und ein zweites Parkhaus.
Ausreichend Kapazitäten für Zementnachfrage
9.1.2007
Pünktlich zum geplanten Baubeginn an Kapstadts WM-Stadion Ende dieses Monats sind die Zementlieferanten sicher, dass ausreichend Material vorhanden sein wird, um die gestiegene Nachfrage in der Baubranche zu befriedigen. „Die Nachfrage ist schneller als erwartet gestiegen“, sagte ein Vertreter des Cement and Concrete Institute (C&CI). „Die Ausdehnung der Zementnachfrage innerhalb der letzten vier Jahre war phänomenal“, betonte John Gomersall, Geschäftsführer von Pretoria Portland Cement Company (PPC). Nach dem Geschäftsbericht 2006 des Unternehmens ist das Absatzvolumen von 7,9 Millionen Tonnen Zement im Jahr 2000 auf 10,7 Millionen Tonnen in 2004 gestiegen. Bis 2010 wird ein Absatz von 17 Millionen Tonnen erwartet. Colin Jones von PPC sagte, das Unternehmen habe kurzfristig auch Zement importiert, um die gestiegene Nachfrage befriedigen zu können.
Stahlverbrauch erreicht Höchststand seit 1981
14.12.2006
Der Karbonstahlverbrauch in Südafrika wird in diesem Jahr mit 5,7 Millionen Tonnen den bislang höchsten Verbrauch von 5,26 Millionen Tonnen aus dem Jahre 1981 übertreffen. Peter Dietrich, Sekretär des südafrikanischen Instituts für Metall und Stahl, begründete die steigende Nachfrage mit dem Infrastrukturprogramm der Regierung. Er erwähnte ferner das Gautrain-Projekt, die Erweiterung des Elektrizitätsnetzes, die Verbesserung des Schienennetzes und den Neu- bzw. Ausbau der Stadien für die WM 2010.
Bauboom verursacht steigende Zementpreise
6.12.2006
Der Anstieg des Zementpreises in Südafrika könnte sich innerhalb der nächsten Jahre im zweistelligen Bereich bewegen, da die lokalen Zementhersteller derzeit Probleme haben, den hohen Bedarf im Land zu decken. Nach einem Bericht der Financial Mail prognostiziert die unabhängige Beratungsfirma Medium Term Forecasting Associates (MFA) in den nächsten Jahren enorme Preissteigerungen für Zement. Die Zementhersteller haben jedoch versichert, die Nachfragesituation nicht übermäßig auszunutzen. Die Bauindustrie geht aufgrund des starken Wirtschaftswachstums von einem bis mindestens 2016 anhaltenden Aufschwung aus.
Ausbau des ICC in Durban vor Fertigstellung
5.12.2006
In weniger als vier Monaten wird Durban über eine Indoor-Arena verfügen, in der mehr als 10.000 Zuschauer Platz finden werden. Der Neubau der Indoor-Arena erweitert das ICC zu Südafrikas größtem Kongresszentrum und wird auch bei der WM 2010 eine wichtige Rolle spielen. Die 460 Millionen Rand teure ICC Durban Arena soll ihre Türen am 20. März 2007 öffnen. Mato Madlala, Vorstandsvorsitzender des ICC, sagte, das Kongresszentrum sei damals für 280 Millionen Rand als Katalysator für die ökonomische Entwicklung gebaut worden und habe seitdem über 5 Milliarden Rand an Einkünften für die Region generiert.
Französischer Baukonzern nutzt Chancen in SA
2.12.2006
Der französische Baukonzern Bouygues möchte sein Engagement in Südafrika weiter ausbauen. Engineering News berichtet, Bouygues Travaux Publics (TP), ein Tochterunternehmen des Bouygues Konzerns, sei bereits am Bau der 25 Milliarden Rand teuren Gautrain-Schnellzugverbindung beteiligt. Der zuständige Manager von Bouygues TP, Jean-Pierre Margolin, gab bekannt, sein Unternehmen biete in einem Konsortium mit lokalen Partnern für den Bau der fünf neuen WM-Stadien. Er sagte weiter, sein Unternehmen sei auch sehr an Südafrikas Energie- und Verkehrssektor interessiert.
Akuter Fachkräftemangel in Südafrika hält an
1.12.2006
Südafrika hat derzeit mit einem akuten Fachkräftemangel zu kämpfen. Besonders für die Bauprojekte Gautrain und Transnet werden viele qualifizierte Arbeitskräfte benötigt. Business Day berichtet, zwischen den Unternehmen sei ein Kampf um gut ausgebildete Mitarbeiter entbrannt. Das Gordon Institute of Business Science hält zurzeit eine Konferenz ab, auf der Strategien diskutiert werden, neue Fachkräfte anzuwerben und Bestehende im Unternehmen zu halten.
Gauteng investiert 50 Mrd. Rand in Infrastruktur
25.11.2006
Der Finanzminister der Provinz Gauteng, Paul Mashatile, hat seinen Haushaltsplan für 2006-07 vorgelegt. Die Provinz Gauteng wird über die nächsten fünf Jahre mehr als 50 Milliarden Rand in den Ausbau der Infrastruktur investieren. Ziel sei es, das Wirtschaftswachstum weiter anzukurbeln, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren und die Lebensqualität der Bewohner Gautengs zu verbessern. Laut einem Bericht von Business Day gab der Sprecher des Finanzministeriums, Percy Mthimkhulu, bekannt, das Geld solle vor allem für den Bau neuer Straßen, die Verbesserung der Situation in den Townships, die Modernisierung der Krankenhäuser und den Aufbau der für die WM 2010 benötigten Infrastruktur verwendet werden.
Südafrika braucht Ingenieure
20.11.2006
Jack von der Merwe, Projektleiter des ambitionierten Hochgeschwindigkeitsbahnprojekts hat bemängelt, dass dem Land gut ausgebildete Ingenieure fehlen. Die Ingenieure werden dringend benötigt, um die Zugstationen und die 203 Brücken, die für die Gautrain-Strecke benötigt werden, bauen zu können. Teil des Problems, so Jack von der Merwe, sei, dass viele südafrikanische Ingenieure derzeit in Dubai oder Taiwan abreiten. Zudem sei das Gautrain-Projekt nicht das einzige große Bauvorhaben des Landes. Die Vielzahl der Bauprojekte im Rahmen der WM-Vorbereitungen verstärken den Engpass an Ingenieuren zusätzlich, so Jack von der Merwe.
Auftragsbücher schwellen an
1.11.2006
Die Bauindustrie befindet sich wieder auf solider Basis – die Auftragsbücher werden auf allen Sektoren dicker – zusätzlichen Antrieb gab es auch durch Großprojekte im Rahmen der WM-Vorbereitungen wie beispielsweise den Aufbau der Gautrain Schnellbahnverbindung.
Die Sunday Times berichtet, dass trotz der Aussicht auf einen leichten Rückgang der Nachfrage im wohnwirtschaftlichen Sektor, bedingt durch höhere Zinssätze, die überwiegende Auffassung herrscht, dass der industrielle Boom auch nachhaltig für die nächsten vier Jahre, oder sogar über 2010 hinaus, aufrecht erhalten werden kann.
Südafrika benötigt ausländische Fachkräfte
18.10.2006
Südafrikas Bauindustrie hat derzeit mit einer Personalkrise zu kämpfen. 88% der Maschinenbaustudenten brechen ihr Studium vorzeitig ab. Die Ausbildung neuer Handwerker stagniert. Südafrikas kurzfristiger Bedarf an Ingenieuren und Technikern könne ohne Fachkräfte aus dem Ausland nicht gedeckt werden, teilte Sandra Burmeister, CE der Personalagentur Landelahni, mit. Die Agentur untersucht die Personalentwicklung in der Industrie. Business Day berichtet, durch die großen Bauprojekte und die verschiedenen Erweiterungsmaßnahmen der Infrastruktur im Vorfeld der WM 2010, wie z. B. dem Gautrain, sei die Bauindustrie unter Zugzwang, den enormen Personalbedarf zu decken.
Flughafenausbau im Zeitplan
4.10.2006
Die Airport Company South Africa (ACSA), welche die zehn wichtigsten Flughäfen des Landes betreibt, hat bekannt gegeben, die geplanten Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur im Wert von 5,2 Milliarden Rand seien fristgerecht angelaufen. In Johannesburg werde die Duty-Free Verkaufsfläche um 4 500 Quadratmeter auf insgesamt 11 000 Quadratmeter erweitert. Das Bauprojekt soll planmäßig im Juli 2009 abgeschlossen sein. In Kapstadt soll ein neues Vorfeldsystem installiert werden, welches die Abfertigung des Airbus A380 ermöglicht. Außerdem haben die Arbeiten am neuen Zentralterminalgebäude, welches den Namen "Terminal 2010" tragen wird, begonnen.
Mittal Steel erhöht Stahlproduktion
1.10.2006
Rick Reato, der neue Vorstandsvorsitzende von Mittal Steel Südafrika, gab bekannt, das Unternehmen werde die Produktion ausdehnen, um den großen Bedarf des Landes zu decken. Seine Hauptaufgabe sei es, über die nächsten vier Jahre das 9 Milliarden Rand Expansionsprogramm, welches die Stahlproduktion von Mittal Steel bis 2010 um zwei Millionen Tonnen steigern soll, erfolgreich zu implementieren.
V&A Waterfront expandiert
29.9.2006
Die Cape Times berichtet, die V&A Waterfront könne in den nächsten Jahren ihre Größe nahezu verdoppeln. Die V&A Holding wurde letzte Woche an ein Konsortium von Investoren aus Großbritannien, Dubai und Südafrika verkauft. „Ich hätte mir kein besseres Ergebnis wünschen können“, sagte Derek van der Merwe, Geschäftsführer von V&A Waterfront. Er erklärte, lediglich 55% der V&A Waterfront seien erschlossen, der Verkauf bedeutet daher eine „fantastische“ Geldspritze zur Erschließung der restlichen 45%.
Zementimporte sollen Zusatzbedarf decken
29.9.2006
Pretoria Portland Cement (PPC) kündigte an, zusätzlichen Zement zu importieren, um die lokale Nachfrage befriedigen zu können. Dies werde eine Zwischenlösung sein, bis lokale Kapazitäten wieder bereitstünden. Als Ergebnis enormen Wachstums und massiver Investitionen in die Infrastruktur in Südafrika verzeichnet die Bauindustrie einen Anstieg der Zementnachfrage um nahezu 50% seit dem Jahr 2002. Der Daily Dispatch berichtet, das Statistische Bundesamt melde eine Verschlechterung der Bauzuliefersituation durch den Baubeginn neuer Infrastrukturprojekte im Auftrag der Regierung im Rahmen der WM 2010.
Die Bauindustrie des östlichen Kaps boomt
16.9.2006
Das östliche Kap erlebt im Bereich der Bauindustrie momentan einen wahren Boom – einige Unternehmer haben so viele Aufträge, dass sie keine Weiteren mehr bis 2008 annehmen können. Der Markt hat die Preise erhöht, Unternehmer nehmen bis zu 50 % mehr Geld für ihre Leistungen, schätzen zahlreiche Gutachter. Die Weekend Post berichtet, dass das wirtschaftliche Wachstum in Verbindung mit niedrigeren Zinssätzen den Boom in den letzten Jahren vorangetrieben hat. Jedoch haben steigende Stahl- und Kupferpreise zusammen mit Benzinpreiserhöhungen auch die Rechnungen erhöht. Der außerordentlich große Bedarf an Materialien bewirkt Verzögerungen und Engpässe – Branchenexperten sagen, der Bau für die WM 2010 beginnt.
ICC Durban wird größtes Kongresszentrum
24.8.2006
Der Bau der neuen 460 Millionen Rand ICC Durban Arena wird die Größe des International Convention Centers Durban verdoppeln. Der Komplex wird bis März 2007 eine Länge von über einem Kilometer haben. Mit dem Bau der neuen Arena wird das ICC damit zum größten Konferenzzentrum des Landes. Durban erhält durch den Bau der Arena die Möglichkeit, an Großereignissen wie der WM 2010 teilzunehmen. Durch das Erweiterungsprojekt ist es dem ICC bereits gelungen, die größte Tourismusmesse des Landes, Indaba, für weitere drei Jahren für Durban zu gewinnen.
705 Wohneinheiten des N2 Gateway Projektes vor Fertigstellung
30.5.2006
Obwohl die ersten 705 Wohneinheiten am „N2 Gateway“ voraussichtlich nächste Woche fertig gestellt sein werden, gibt es bisher noch keine Hinweise, wann die Wohnungen bezogen werden können. Die Cape Times berichtet, Richard Dyanty, local Government and Housing MEC, teilte mit, er werde die Einzugstermine bekannt geben, sobald die Gebäude fertig gestellt sind.
Südafrika startet millionenschweres Wohnbauprojekt
15.2.2005
Die Arbeiten an einem der engagiertesten Wohnbauprojekte in Kapstadt haben begonnen. Nach Southafrica.info werden über 100.000 Menschen von dem Multi-Millionen-Rand „N2 Gateway-Projekt“ profitieren. Diese Menschen lebten bisher entlang der N2 Autobahn, die vom Cape Town International Airport bis in die Mutterstadt verläuft. Das Vorhaben dient dabei als Modellprojekt für die urbane Entwicklung im ganzen Land. Der Bauunternehmer „Sobambisana Consortium“ begann bereits einen Tag nach Gewinn der Mammutausschreibung mit der Räumung der Flächen entlang der N2.