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| Johannesburg: Soccer City |
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Soccer City (auch als FNB Stadion bekannt) ist als Austragungsort für das Eröffnungs-,
sowie für das Finalspiel der WM 2010 bestimmt worden. Das Stadion wurde im Jahre 1987 gebaut.
Hier haben schon einige bemerkenswerte Spiele in Afrikas Fußballgeschichte stattgefunden.
Für die WM 2010 wird die Sitzplatzkapazität von 80.000 Plätzen auf 94.700 Plätze erweitert.
Die oberste Sitzreihe wird um das Stadion herum vergrößert und eine Dachkonstruktion hinzugefügt.
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| Johannesburg: Ellis Park Stadion |
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Das Ellis Park Stadion ist ein Hauptveranstaltungsort des südafrikanischen Fußballs und wurde daher für
die Austragung eines Halbfinalspieles bestimmt. Zwei neue Sitzreihen hinter jedem Tor sind die einzigen
notwenigen Baumaßnahmen für die WM. Diese Maßnahme erhöht die Sitzplatzkapazität um 10.000 Plätze, so
dass die benötigten 70.000 Sitzplätze erreicht werden.
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| Kapstadt: Green Point Stadion |
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Das Green Point Stadion wird völlig neu konstruiert. Es wird 68.000 Sitzplätze umfassen, sehr vielseitig
und umweltfreundlich sein und jeder Witterungsbedingung standhalten. Das Stadion ist vom Stadtzentrum gut zu
Fuß erreichbar und in der Nähe von größeren Hotels, sowie der V & A Waterfront, Südafrikas größter
Touristenattraktion, gelegen.
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| Durban: King Senzangakhona Stadion |
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Das King Parks Stadion wurde abgerissen und ebnete den Weg für den Bau des neuen Senzangahona Stadions.
Das Stadion umfasst 70.000 Sitzplätze, der Bau wird aller Voraussicht nach 2008 abgeschlossen sein. Das
Feld ist für Fußball, Rugby und Leichtathletikdisziplinen ausgelegt. Auch für Großveranstaltungen wie Konzerte und Motocross
ist das neue Senzangahona Stadion geeignet.
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| Pretoria: Loftus Versveld Stadion |
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Um Erst- und Zweitrundenpartien austragen zu können, werden die Flutlichter, das Soundsystem und
die Anzeigetafeln des Stadions erneuert und Pressebereiche auf der unteren Ebene der Westtribüne
installiert. Die Renovierungsarbeiten sollen bis Ende 2009 abgeschlossen sein. In diesem Stadion
trägt der Sundown Football Club, einer von Südafrikas Profiklubs, seine Heimspiele aus.
Ferienhäuser Südafrika
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| Port Elizabeth: Nelson Mandela Stadion |
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Das Stadion wird innerhalb der nächsten 3 Jahre fertig gestellt sein und eine Kapazität von 49.500 Plätzen haben.
Es werden die notwendigen Vorkehrungen für die Austragung von Erst- und Zweitrundenmatches getroffen.
Das Stadion ist zwei Kilometer von der Küste entfernt, liegt nahe am N2 Highway und man benötigt mit
dem Auto nur ca. 15 Minuten bis zu den Hotels im Innenstadtbereich.
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| Rustenburg: Royal Bafokeng Sports Palace |
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Damit in dem Stadion Erst- und Zweitrundenbegegnungen für die WM ausgetragen werden können, werden noch
kleinere Renovierungsarbeiten vorgenommen. Die Sitzplatzkapazität wird auf 40.000 Plätze erhöht. Im Übrigen
sind die Standards der FIFA bereits erfüllt.
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| Polokwane: Peter Mokaba Stadion |
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Aktuell werden in diesem Stadion Fußballmatches und internationale Leichtathletikwettbewerbe ausgetragen.
Es verfügt momentan nur über eine Haupttribüne, wird aber für die WM noch entsprechend aufgerüstet.
Das Dach über der bestehenden Westtribüne wird durch ein anderes ersetzt. Die Sitzplatzkapazität wird
auf 40.000 Plätze erhöht.
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| Nelspruit: Mbombela Stadion |
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Der Bau des neuen Stadions soll 2008 abgeschlossen sein. Das Stadion wurde auch für andere Sportarten,
Unterhaltungsveranstaltungen und Messen konzipiert. Da die Kapazität bei 45.000 Plätzen liegt, finden in diesem
Stadion ausschließlich Erst- und Zweitrundenbegegnungen statt.
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| Bloemfontain: Free State Stadion |
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Für die WM wird eine zweite Sitzreihe der bestehenden Haupttribüne hinzugefügt. Die Sitzplatzkapazität
wird so auf 40.000 Plätze erhöht. Zusätzlich werden neue Drehkreuze aufgestellt, die Flutlichter
nachgerüstet, elektronische Anzeigetafeln installiert und das Soundsystem ersetzt. In diesem Stadion
sollen Erst- und Zweitrundenpartien stattfinden.
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| Wirtschaft |
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Die Wirtschaft Südafrikas ist die größte und zugleich bestentwickeltste auf dem Kontinent.
Moderne Infrastruktur verbindet die Landesteile. Die Regierung Südafrikas ist verpflichtet,
den vom System der Apartheid benachteiligten Gemeinden die Möglichkeit einzuräumen, gleichgestellt
auf die Ressourcen des Landes und die Wirtschaft zugreifen zu können. Die südafrikanische
Wirtschaft beschleunigte ihr Wachstum in der zweiten Jahreshälfte 2006, das Bruttoinlandsprodukt
stieg um 4,9% - ein andauernder Anstieg seit 1998, dem längsten Aufschwung in der Geschichte des Landes.
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| Bevölkerung |
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In Südafrika leben mehr als 46 Millionen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kulturen, Sprachen
und Glaubensrichtungen. Das Statistische Amt Südafrikas schätzte die Bevölkerungszahl im Jahr 2005
auf ca. 46,9 Millionen Menschen, ein Anstieg zu 2001 mit damals geschätzten 44,8 Millionen Menschen.
Mehrheitlich sind die Bewohner Afrikaner mit 37,2 Millionen, sie machen einen Anteil von 79,4% an der
Gesamtbevölkerung des Landes aus. Die weiße Bevölkerung wird auf 4,4 Millionen (9,3%) geschätzt, die
Coloured People (Mischlinge) auf 4,1 Millionen (8,8%) und die indische/asiatische Bevölkerung auf
1,1 Millionen (2,5%).
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| Bildung |
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12 Millionen Schüler werden in Südafrika von 366.000 Lehrern in circa 28.000 Schulen
unterrichtet - einschließlich 390 Sonderschulen und 1.000 registrierten Privatschulen.
Von allen Schulen sind 6.000 Schulen "High Schools" (Klasse 7 bis 12), der Rest sind
Grundschulen (Klasse 1 bis 6). Südafrika hat ein lebendiges Hochschulsystem: Mehr
als 1 Mio. Studenten sind in den 21 staatlichen Hochschulen, 17 technischen
Universitäten und vielen Fachhochschulen des Landes eingeschrieben. Alle diese
Bildungseinrichtungen sind autonom und berichten an ihren jeweiligen Stadtrat,
nicht an die Regierung.
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| Gesundheitssystem |
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Südafrikas Gesundheitssystem setzt sich aus einem großen öffentlichen Sektor und
einem kleinen aber rasant wachsenden Privatsektor zusammen. Gesundheitsfürsorge
differenziert zwischen elementaren Versorgungsleistungen bis hin zu hoch spezialisierten
Hightech-Leistungen im privatwirtschaftlichen Bereich.
Der öffentliche Sektor ist unterversorgt und überlastet. Der private Sektor wendet sich
an die Mittelschicht und Besserverdienende, die in die Krankenkassen
einzahlen (ca. 18% der Bevölkerung), sowie an Ausländer, die zu einem
erschwinglichen Preis qualitativ hochwertige chirurgische Leistungen verlangen.
Der private Sektor lockt den Großteil der Gesundheitsspezialisten des Landes an.
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| Regierung |
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Südafrika ist eine konstitutionelle Demokratie mit einem dreistufigen Regierungssystem
und einer unabhängigen Justiz. In ihren jeweiligen Bereichen verfügen alle Regierungen
auf nationaler Ebene, in den Provinzen sowie auf lokaler Ebene über eine Legislative
und Exekutive.
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| Energie |
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Südafrika ist Afrikas größter Energiekonsument und zweitgrößter Energieproduzent. Neben der
Kohleförderung und deren Export verfügt Südafrika über eine hoch entwickelte Industrie zur
Herstellung von künstlichem Treibstoff sowie einige kleinere Ölreserven. Kohle ist
wesentlicher Brennstoff in Südafrika - produziert als auch verbraucht. Das Land greift auf
das siebtgrößte Vorkommen erneuerbarer Brennstoffe weltweit zurück (54,6 Milliarden Tonnen),
ca. 5% des weltweiten Vorkommens. Reichhaltige Kohlevorkommen, Offshore-Gasgewinnung
und -Kondensation in Mossel Bay stützen die florierende Industrie zur Gewinnung künstlicher
Brennstoffe. Den größten Teil des Rohöls importiert Südafrika aus dem Mittleren Osten,
Hauptlieferanten sind Saudi Arabien und der Iran. Da Südafrika seine Rohstofflieferbeziehungen
abwechslungsreicher gestalten und seine Abhängigkeit von Ölimporten aus dem Iran reduzieren
möchte, ist Nigeria mittlerweile drittgrößter Rohöllieferant. Das halbstaatliche Unternehmen Eskom,
eines der größten versorgungswirtschaftlichen Einrichtungen weltweit, erzeugt nahezu die gesamte
südafrikanische Elektrizität.
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| Wasser |
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Südafrika ist außerordentlich reich an natürlichen Ressourcen - außer an Wasser.
Wasser ist lebenswichtig, aber eine knappe Ressource, die sich ungleich zeitlich
(unregelmäßiger Regen wechselt sich mit häufigen Dürren ab) als auch örtlich
(die östliche Hälfte des Landes verzeichnet ungleich mehr Niederschläge als die westliche Hälfte)
verteilt. Ein erhöhter Wasserbedarf und die Verschlechterung der Wasserqualität machen
sorgfältiges Wassermanagement zur obersten Priorität im Land. Der durchschnittliche
Regenfall beträgt weniger als 500 mm im Jahr. Auf den trockensten Teil des Landes
entfallen weniger als 200 mm, auf den niederschlagreichsten mehr als 2.500 mm im Jahr. Über die
Hälfte der jährlichen Regenfälle wird in Stauseen gesammelt. Es gibt 550 staatliche
Stauseen mit einer Gesamtkapazität von 37.000 Millionen Kubikmetern.
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| Geografie |
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Die Republik Südafrika liegt am südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents.
Das Land grenzt an Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mosambik, Swaziland und Lesotho.
Die Küste erstreckt sich mehr als 2.500 km von der Wüstengrenze zu Namibia entlang
der Atlantikküste südwärts um den Südzipfel Afrikas bis zur nördlichen Grenze
zum subtropischen Mosambik am Indischen Ozean.
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| Wetter |
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Im Großen und Ganzen erfreut sich Südafrika einem wohltemperierten Klima.
In Johannesburg, der Finanzhauptstadt des Landes, ist das Wetter das ganze Jahr über mild,
kann aber nachts abkühlen. In Durban, dem größten Hafen, ist es heiß und oft feucht, ein
Strandparadies. Und in Kapstadt, dem beliebtesten Touristenspot, ist das Wetter normalerweise
warm, aber auch launisch.
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| Geschichte |
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Rassenhass zwischen der weißen Minderheit und der schwarzen Mehrheit spielte eine große
Rolle in der Geschichte und Politik des Landes. Diese Spannungen gipfelten in der Apartheid,
ausgerufen 1948 von der "National Party". Gesetze, die die Apartheid definierten, wurden 1990
von der National Party nach einem langen und oftmals gewaltsamen Kampf aufgehoben. Das Land
ist eines der wenigen Afrikas, das niemals einen Staatsstreich erlebte. Regelmäßige Wahlen
werden seit über einem Jahrhundert abgehalten, der Großteil der schwarzen Südafrikaner ist
jedoch erst seit 1994 wahlberechtigt.
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| Zahlen & Fakten (2005) |
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Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt: 239,5 Mrd. US$
BIP pro Kopf: 5.206 US$
Nettoauslandsverschuldung: 30,0 Mrd. US$
Währungsreserven (ohne Gold): 18,6 Mrd. US$
Einfuhrdeckung: 18 Wochen
Warenimporte: 53,5 Mrd. US$
Davon aus Deutschland: 5,5 Mrd. US$
Warenexporte: 51,9 Mrd. US$
Davon aus Deutschland: 2,8 Mrd. US$
Hauptstädte
Pretoria (Sitz der Regierung)
Kapstadt (Sitz des Parlaments)
Bloemfontein (Oberster Gerichtshof)
Größte Stadt
Johannesburg (1,9 Mio. Einwohner)
Korrespondenzsprachen
Englisch, Afrikaans
Währung
Rand (ZAR)
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