Während in Südafrika auf einigen Gebieten des Ingenieurwesens große Fortschritte erzielt werden konnten, bleibt die geringe Rate an Ingenieuren im Verhältnis zu der Einwohnerzahl immer noch ein Problem, das einer Lösung bedarf. Eine kürzlich von Renétte du Toit und Joan Roodt veröffentlichte Studie mit dem Namen „’Engineers in a developing country: the profession and education of engineering professionals in South Africa” wird aufgezeigt, dass in Südafrika nur 473 Ingenieure auf eine Million Einwohner kämen. Dies sei im Verhältnis zu anderen Ausrichtern der WM eine sehr geringe Zahl. In Japan kämen laut der Studie beispielsweise 3.306 Ingenieure auf eine Million Einwohner.
Windkraftanlagen für Südafrika
6.1.2009
Der staatliche Stromerzeuger Eskom plant, dieses Jahr Windkraftanlagen in Betrieb zu nehmen, um zusätzlichen Strom für Südafrika zu erzeugen. Diese Tatsache stellt eine große Erleichterung für die Organisatoren der WM 2010 dar, die nach mehreren Stromausfällen im letzten Jahr in die Kritik geraten waren. Der Sprecher von Eskom, Fani Zulu, hat am gestrigen Tag bestätigt, dass innerhalb der nächsten 12 Monate 50 Windkraftanlagen errichtet werden sollen. Eskom, die Fifa und das südafrikanische Organisationskomitee (LOC) haben außerdem Notfallpläne ausgearbeitet, damit die WM-Spiele nicht von den Stromausfällen betroffen sein werden. Dazu gehört u. A. die Installation von Notstromaggregaten in jedem Stadion, um die Energieversorgung bereits 24 Stunden vor dem Turnier sicherzustellen und die Unabhängigkeit vom nationalen Elektrizitätsnetz zu gewährleisten.
Energie für die WM 2010
7.8.2008
Der südafrikanische Stromerzeuger Eskom hofft, dass durch die aktuellen Erweiterungspläne die in der Vergangenheit versäumten Investitionen wieder ausgeglichen werden können. Es seien jedoch auch freiwillige Stromsparmaßnahmen der Bevölkerung nötig, um ohne Stromausfälle durch die WM 2010 zu kommen. „Unser Ziel ist es, dass wir genügend Kapazität für die WM 2010 haben“, so der Geschäftsführer von Eskom, Jacob Maroga. Genau so wichtig, wie die Versorgung während der WM-Phase sei jedoch auch die Versorgung der Baubranche im Vorfeld der WM 2010, so Maroga weiter.
WM 2010 in HDTV-Qualität?
18.4.2008
Schärfere Bilder, eine überragende Tonqualität und die Möglichkeit, großformatige Bildschirme zu nutzen, sind die Attribute, die das weltweite Wachstum des High Definition TV (HDTV) –Marktes begründen. Ob das Jahr 2008 auch das Jahr der Einführung des HDTV in Südafrika sein wird, ist bisher jedoch noch ungewiss. Nach einem Bericht von „Filmmaker“ könnten sich die TV-Zuschauer mit dem entsprechenden technischen Equipment aber schon darauf freuen, dass die WM 2010 in HDTV ausgestrahlt und es so möglich sein wird, die Spiele aus 25 verschiedenen Kammeraperspektiven mit 5.1 Surround-Sound-Technologie zu verfolgen.
Südafrika benötigt IT-Spezialisten
7.4.2008
Südafrika benötigt bis zur WM 2010 ca. 115.000 IT-Spezialisten, aber die 32 lehrenden Akademiker im Land können jährlich nur 3130 Fachkräfte ausbilden. Peter Denny, der Gründer und Geschäftsführer der Ausbildungsfirma IT Intellect sagte, dieser Fachkräftemangel stelle eine Bedrohung für den reibungslosen Ablauf und den Erfolg der WM 2010 und die Volkswirtschaft im Ganzen dar. Er warnte außerdem, dass es bereits zu spät sein könne, um diese Lücke zu schließen. Die Zeitung „The Times“ berichtet, Danny gab bekannt, dass Südafrika viel mehr Spezialisten im Bereich Computersoft- und hardware benötige.
Hohe Bandbreite bei günstigen Kosten
20.2.2008
Licht ist alles, was nötig ist, um Südafrika mit dem Rest des afrikanischen Kontinents, Europa und Asien über den Mittleren Osten zu verbinden. Das Unternehmen Seacom baut derzeit ein Hochkapazitätsuntersehkabel von ca. 17.000 km Länge, welches Südafrika eine hohe Bandbreite bei günstigen Kosten gewährleisten soll. Nach einem Bericht von FIN24 wird das SEA Cable System laut Angaben des Präsidenten von Seacom, Brian Herlihy, ab 2009 und somit rechtzeitig zum Confederations Cup und zur WM 2010 betriebsbereit sein.
Energiekrise Chance für erneuerbare Energien
4.2.2008
Der Präsident der südafrikanischen Partei ANC, Jacob Zuma, versucht weitere Investoren zu gewinnen. Er gab bekannt, die Energiekrise in Südafrika stelle eine Chance dar, führend in der Anwendung von erneuerbaren Energien zu werden. Die Zeitung Times berichtet, der ANC habe wahrgenommen, dass der Klimawandel eine „neue Bedrohung“ darstelle, die besonders die Armen betrifft. Zuma sagte, aus diesem Grund könne die Energiekrise eine gute Gelegenheit für Südafrika darstellen, um ein Marktführer bei der Entwicklung von innovativen Lösungen des Energiemanagements zu werden. Er rief in diesem Zusammenhang zu mehr Investitionen und zu mehr Produktivität des privaten Sektors auf.
Murray & Roberts plant Atomkraftwerk in Südafrika
31.1.2008
Das Bauunternehmen Murray & Roberts wird zusammen mit einem US-amerikanischen Partner dem Stromerzeuger Eskom ein Angebot für das erste Atomkraftwerk in Südafrika vorlegen. Business Online berichtet, die Ankündigung kam kurz nachdem die südafrikanische Regierung zugegeben hatte, dass die unvorhersehbaren Stromausfälle regelmäßig einen nationalen Notstand auslösen.
Fifa beobachtet Elektrizitätsproblem
28.1.2008
Die Fifa beobachtet derzeit aufmerksam das Elektrizitätsproblem in Südafrika, ist aber dennoch zuversichtlich, dass genügend Generatoren für den Fifa Confederations Cup im Jahr 2009 und die WM 2010 vorhanden sein werden. Dies ist der Fall, obwohl die südafrikanische Regierung am Freitag bekannt gab, dass Land werde voraussichtlich noch bis 2013 Elektrizitätsprobleme haben. Der Generalsekretär der Fifa, Jerome Valcke, gab bekannt, ein Techniker-Team diskutiere derzeit zusammen mit dem Organisationskomitee der WM 2010 das Elektrizitätsproblem mit verschiedenen Regierungsstellen.
Bedenken an Stromausfällen in Südafrika
22.1.2008
Der Vorsitzende des Organisationskomitees der WM 2010, Tim Modise, räumte am gestrigen Tag ein, dass es ernsthafte Bedenken aufgrund der landesweiten Stromausfälle gäbe, die der Wirtschaft regelmäßig mehrere Millionen Rand an Verlusten verursachen. In einem Interview mit dem Radiosender Safm gab Modise bekannt, wie auch bei der WM 2006 in Deutschland gäbe es Notfallsysteme für die WM 2010, wie z. B. Notstromgeneratoren in den Stadien. Nichtsdestotrotz müssen Langzeitlösungen gefunden werden, so Modise. Der Stromerzeuger Eskom hat aus diesem Grund ein Taskteam zusammengestellt, welches die Sicherstellung der nötigen Energiekapazitäten für die WM 2010 vorbereiten soll.
Genug Energie für die WM 2010
3.10.2007
Es wird bis zur WM 2010 ausreichen Energie und die dafür benötigte Infrastruktur geben, so das südafrikanische Ministerium für Bodenschätze und Energie (DME). BueNews berichtet, die Ausschreibung für das Independent Power Producer Investment Project, in dessen Rahmen zwei ölbetriebene Gasturbinen mit einer Gesamtkapazität von rund 1.000 bis 1.200 MW für insgesamt 1 Mrd. US$ errichtet werden sollen, sei bereits vergeben, so der Leiter des Ministeriums, Sandile Nogxina. Außerdem habe auch der südafrikanische Stromerzeuger Eskom angekündigt, ein neues Kraftwerk zu errichten. „Wenn die WM 2010 da ist, werden wir vorbereitet sein“, so Nogxina.
Windkraftanlagen für Südafrika
22.8.2007
Der südafrikanische Stromerzeuger Eskom plant, bis zur WM 2010 bis zu 100 Windkraftanlagen zu errichten. Die Investition währe die Erste Südafrikas in saubere, erneuerbare Energiequellen. Der Sprecher von Eskom, Fani Zulu, teilte der Zeitung “The Times” mit, dass das 1,1 Milliarden Rand Projekt sofort beginnen werde, sobald die benötigten Genehmigungen eingeholt seien. Eskom plant, die Windkraftanlagen für die Stromerzeugung für die WM 2010 einsetzen zu können. Mit 50 Anlagen sollen zunächst 100MW Strom erzeugt werden. Es ist angedacht, die Zahl der Windkraftanlagen auf 100 Stück auszuweiten.
Pläne für ausreichende Energieversorgung
20.8.2007
Die Regierung von Südafrika legt große Aufmerksamkeit darauf, eine ausreichende Energieversorgung für die WM 2010 sicherzustellen. „Wir nehmen das Thema Energieversorgung sehr ernst und berücksichtigen auch, dass die WM 2010 während der südafrikanischen Wintersaison stattfindet“, sagte Joe Phahla, Chef der WM 2010 Abteilung der Regierung. Er fügte außerdem bei, dass in jedem Stadion Notstromgeneratoren installiert werden, wie dies auch das Reglement der Fifa vorsehe.
Bedenken an Energieversorgung für die WM 2010
28.7.2007
Es wurden erneut Bedenken geäußert, dass der südafrikanische Stromerzeuger Eskom in der Lage sein wird, genug Energie für die WM 2010 zu liefern. Das Ratsmitglied der Partei Independent Democrats, Simon Grindrod, hat Eskom dazu aufgerufen, eine schriftliche Zusicherung zu geben, dass bis zur WM 2010 genügend Kapazitäten für die Stromerzeugung und –Verteilung zur Verfügung stehen werden. Bei einer Präsentation vor dem Bürgermeisterkomitee von Kapstadt räumte Eskom diese Woche ein, dass ein erhöhtes Stromausfallrisiko bestehe, bis im Jahr 2011 ein zusätzliches Kraftwerk ans Netz gehe. Die Stadtverwaltung von Kapstadt befürchtet, dass Eskom den besonders durch die zusätzlichen Besucherströme verursachten erhöhten Strombedarf der WM nicht decken kann. In Kapstadt und in anderen Teilen der Western Cape Provinz kam es in den vergangenen zwei Jahren des Öfteren zu Stromausfällen.
Philips gewinnt Ausschreibung für Stadionbeleuchtung
22.6.2007
Die Beleuchtungssparte von Philips (Philips Lighting) hat den Zuschlag erhalten, um das Fußballstadion Dobsonville in Soweto mit Leuchtmitteln auszustatten. Das Dobsonville Stadion nahe Johannesburg ist ein offizieller Trainingsort für die Fußball-WM 2010. Um die Ausschreibung zu gewinnen, hat Philips sein ArenaVision Flutlichtsystem weiterentwickelt. Neben der Ausstattung des Stadions mit Leuchtmitteln hofft das Unternehmen auch, Pubilc Viewing-Fanparks im ganzen Land mit Großbildleinwänden ausstatten zu dürfen.
Deutsche Spitzenforschung in Suedafrika
23.5.2007
Vom 18. Mai bis zum 29. Juli diesen Jahres wird der "Science-Tunnel", die Multimedia-Ausstellung der Max-Planck-Gesellschaft, im südafrikanischen Johannesburg zu sehen sein. Im Sci-Bono Discovery Centre lädt er die Besucher zu einer faszinierenden Reise durch die Welt der modernen Forschung ein. Bei der feierlichen Eröffnung am 18. Mai werden der südafrikanische Minister für Wirtschaft und Technologie, Mosibudi Mangena, und Prof. Reinhard Zimmermann, Vorsitzender der Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftlichen Sektion der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, zugegen sein.
Quelle: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Intel erforscht neue TV-Technologie
26.4.2007
Der Chiphersteller Intel forscht an einer neuen Technologie, die laut Angaben des Unternehmens die Art wie wir Sportveranstaltungen im Fernsehen schauen, revolutionieren wird. Das Produkt soll rechzeitig zur WM 2010 marktreif sein. Nach einem Bericht von ITWeb handelt es sich bei der in der Entwicklung befindlichen Technologie um ein Projekt im Rahmen von Intels Forschung auf dem Gebiet der dreidimensionalen Darstellung. Die neue Technologie wird in Intels Forschungszentrum in Beijing, China entwickelt.
Vertrag für Unterseekabel-System unterzeichnet
15.3.2007
Das Eastern Africa Submarine Cable System (EASSy)-Projekt, das die weltweite Übertragung der Fußball WM 2010 unterstützen soll, ist einen großen Schritt vorangekommen. Der Liefervertrag wurde von dem beauftragten Konsortium, an welchem insgesamt 23 Unternehmen beteiligt sind, unterzeichnet. Das Unterseekabel-System wird das erste sein, das in Ost-Afrika installiert wird. Bis 2008 sollen insgesamt 9.900 km Hochleistungs-Leichtleiterkabel verlegt sein. Das Unterseekabel-System verbindet acht Länder vom Sudan bis Südafrika und gewährleistet die benötigte Bandbreite für die Übertragung der WM 2010.
Torlinien-Kamerasystem für WM 2010
5.3.2007
Das International Football Association Board hat beschlossen, ein Torlinien-Kamerasystem zu testen, welches beim Cricket und Tennis bereits weltweit genutzt wird. Das System soll in Großbritannien getestet werden. Läuft die Testphase erfolgreich, soll das System auch bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika zum Einsatz kommen. Das International Football Association Board setzt sich zusammen aus Vertretern des Fußballbundes von England, Schottland, Wales, Nord Irland und der Fifa. Fifa Präsident Blatter hatte schon häufiger dafür plädiert, eine solche Technologie im Weltfußball einzuführen.
Südafrika plant Bau eines zweiten Atomkraftwerks
14.2.2007
Der für die Staatsbetriebe zuständige Minister, Alec Erwin, gab bekannt, Südafrika werde ein zweites Atomkraftwerk bauen, um das Energieproblem des Landes zu lösen. Die Entscheidung dafür sei bereits getroffen worden, so der Minister. Man hoffe, das Ausschreibungsverfahren noch im ersten Quartal dieses Jahres abschließen zu können und ein bevorzugtes Bauunternehmen zu benennen. Business Day berichtet, Südafrika leide derzeit an einer Energiekrise. Die zunehmende Stromnachfrage könne nicht mehr gedeckt werden. Das Energieunternehmen Eskom hatte bereits im Vorfeld gewarnt, dass es durch die WM-Vorbereitungen zu Energie-Engpässen kommen könnte.
Digitale Straßenkarten für die WM 2010
20.1.2007
Der Geschäftsführer der Firma MapIT, Ray Wilkinson, gab bekannt, er erwarte dieses Jahr einen Absatz von 200.000 Navigationsgeräten in Südafrika. Im Vorjahr konnte das Unternehmen bereits 90.000 dieser Geräte absetzen, die meisten mit digitalen Karten des eigenen Unternehmens. ITWeb berichtet, dass auch die ersten Mobiltelefone mit eingebautem GPS dieses Jahr auf dem südafrikanischen Markt verfügbar sein werden. Wilkinson geht davon aus, dass viele Besucher der WM 2010 Navigationsgeräte nutzen werden, um ihre Touren durch das Land zu planen. Er rechne mit einem Marktpotenzial von 700 Millionen Rand allein in Südafrika.
Johannesburg lässt ITK-Systeme prüfen
29.11.2006
Die Stadt Johannesburg lässt ein Gutachten anfertigen, um den aktuellen Stand der Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) in Hinblick auf die Anforderungen der Fifa zu beurteilen. Die Stadt hat der Fifa vertraglich zugesichert, die für die WM 2010 notwendigen ITK-Systeme vorzuhalten. ITWeb berichtet, dass in dem Gutachten vor allem die Sicherheit der ITK-Infrastruktur untersucht werden soll.
Südafrika garantiert zuverlässige ITK-Systeme
27.11.2006
Der für die WM 2010 verantwortliche Direktor der Stadt Johannesburg, Sibongile Mazibuko, zeigte sich zuversichtlich, dass Südafrika die nötige Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) für 2010 vorhalten werde. Auf der zweitägigen Konferenz „Connect IT: Joburg 2010“ in Johannesburg sagte er, die Regierung und die WM-Austragungsstädte hätten mehrere Garantien zur Bereitstellung von Übertragungs- und Telekommunikationtechnologien unterschrieben, die von der Fifa für eine erfolgreiche WM vorausgesetzt werden. Mining Weekly berichtet, Mazibuko wies wiederholt darauf hin, dass Südafrika in der Lage sein werde, die versprochenen ITK-Garantien einzuhalten und dass die Stadt Johannesburg dafür sorgen müsse, dass jegliche ITK-Investitionen den langfristigen Erfolg sicherstellen.
IT-Konferenz in Johannesburg
21.11.2006
Für den reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaft werden hochprofessionelle IT-Lösungen benötigt. Damit die Stadt Johannesburg der Vision einer intelligenten und digitalen Weltklassestadt entsprechen und dem ITK-Bedarf für die WM 2010 gerecht werden kann, ist es zukünftig notwendig, den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit der Schlüsselpersonen zu bündeln. Diese Zusammenarbeit wird alle Segmente des öffentlichen Sektors (national, provinziell und lokal), aber auch den privaten Sektor tangieren. Die Gelegenheit des Austausches und der Zusammenarbeit bietet die IT-Konferenz “Connect IT: Johannesburg 2010 – Making IT happen“, die von der Stadt Johannesburg in Zusammenarbeit mit IT Web, dem Innovation Hub und dem Johannesburger Zentrum für Softwareentwicklung veranstaltet wird. Die Konferenz findet vom 23. – 24. November in Sandton Convention Centre statt.
Bosch profitiert von Südafrikas Wirtschaftswachstum
14.11.2006
Die südafrikanische Wirtschaft verzeichnet durch Investitionen in Infrastruktur ein enormes Wachstum. Die Verkaufszahlen der Firma Bosch auf dem südafrikanischen Markt habe sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt, so die Sunday Times. Im Geschäftsjahr 2005 habe man 1,2 Milliarden Rand umgesetzt, dies sei vor allem auf die hohen Absatzzahlen der Automobilindustrie zurückzuführen. In Brits bei Johannesburg fertigen 850 der 1000 Bosch-Beschäftigten Produkte für die Automobilindustrie. Auch die lebhafte Baubranche in Südafrika hat einen positiven Effekt auf die Geschäfte bei Bosch. Staatlich unterstützte Wohnbauprojekte und der Bau der Hochgeschwindigkeitszugverbindung für das Ballungsgebiet Johannesburg rufen einen erhöhten Bedarf an elektronischen Werkzeugen hervor. Dieser Effekt werde durch den Bau der Stadien für die WM 2010 noch verstärkt, sagte Frans Folz, Managing Direktor von Robert Bosch Südafrika.
LG Electronics baut Marktanteile aus
13.11.2006
Durch geschickte Marketingmaßnahmen konnte LG Electronics seine Produkte erfolgreich im afrikanischen Markt positionieren. Obwohl das Unternehmen im Vergleich zu anderen globalen Rivalen relativ spät in den Markt eintrat, expandierte LG Electronics solide, so ein Bericht im Korea Herald. Grund dafür sei die starke Bewerbung hochpreisiger Produkte und die enge Verbindung zu lokalen Händlern und Endkunden. LG Electronics geht davon aus, dass die WM 2010 die Bekanntheit der Marke weiter steigern wird.
Digitales Kartensystem für Südafrika
6.11.2006
Das US-amerikanische Unternehmen Navteq hat angekündigt, bis zur Fußball WM 2010 ein digitales Kartensystem für Südafrika einzurichten. Navteq liefert digitale Karteninformationen für Auto-Navigationssysteme, mobile Navigationseinheiten, für Internet basierte Karten-Anwendungen, sowie für Regierungs- und Business-Anwendungen. Engineering News berichtet, Navteq habe zugesagt, bis zur WM 2010 eine umfassende Abdeckung des Landes für die verschiedenen Navigationsanwendungen zu liefern. Auf diese Weise soll das unkomplizierte Navigieren zwischen den Sportstädten gewährleistet und der Anwender mit detaillierten Städteinformationen versorgt werden.
MTN bietet Mobil-TV Technologie für WM 2010
27.10.2006
Das Telekommunikationsunternehmen MTN, welches auch offizieller Sponsor der WM 2010 ist, hat den Start seines Digital-TV Service angekündigt. Dieser soll auf Basis des DVB-H Übertragungstechnologie angeboten werden. Mit dem Start des Digital-TV ist MTN das erste Unternehmen, welches mobiles Fernsehen in Afrika anbietet. Das Unternehmen gab bekannt, das Angebot sei vor allem an Pendler gerichtet, welche das mobile TV unterwegs nutzen wollen. Während der Einführungsphase sollen die Fernsehsender CNN und Fashion TV ausgestrahlt werden. Die Fifa zählt auf MTN, den mobilen TV Service auch bei der WM erfolgreich zur Verfügung zu stellen.
Radartracking-Technologie für Fußballspiele
23.10.2006
Die einzigartige Radartracking-Technologie des südafrikanischen Unternehmens EDH ist unentbehrlich für das lukrative internationale Sportgeschäft geworden, wo es in den Bereichen Tennis, Golf und Cricket eingesetzt wird. Dank der 15 Millionen Rand-Finanzspritze von HBD Venture Capital wird das Unternehmen sein Angebot in Kürze um andere Sportarten wie Baseball und Fußball erweitern. Moneyweb berichtet, Eben van Heerden, Portfolio Manager von HBD, erklärte, das Produkt messe die Geschwindigkeit der Bälle und stelle Anwendungen zur Zählung, zum taktischen Spielverlauf und zur Messung der Ballberührungen mit der Linie bereit. „Es wird bereits im Davis Cup und in den Master Series der Tennis Championships eingesetzt. Für Golfer steht die transportable Flightscope Unit von EDH zur Verfügung. Mit ihrer Hilfe können Abschläge im Nachhinein analysiert und verbessert werden. Wir sehen enormes Potenzial in wichtigen Fußballturnieren wie der Fußballweltmeisterschaft 2010, in anderen Tennis Meisterschaften und in der milliardenschweren amerikanischen Baseballliga.“
Kapstadt plant Investitionen in Glasfasertechnologie
14.10.2006
Die Stadtverwaltung von Kapstadt zieht in Betracht, den Stadtbereich mit Glasfaserkabeln auszustatten und so zu Afrikas erster „Wireless City“ zu werden. Dafür will die Stadtverwaltung ihre „Privat Telephone Network“ Lizenz als Grundlage für das Projekt nutzen, sagte Kapstadts CIO, Nirvish Sooful. Laut ITWeb gab der Pressesprecher von Kapstadts Oberbürgermeisterin, Robert Macdonald gab bekannt, es würden Pläne diskutiert, welche Investition in die Glasfasertechnik in Höhe von 300 Mio. bis 400 Mio. Rand vorsehen. Macdonald sagte, der Hintergrund für diese Pläne sei unter anderem, die Stadt auf die WM 2010 vorzubereiten und durch die Verlegung der Kabel kurzfristig neue Arbeitsplätze zu schaffen.
PAY-TV fürs Mobiltelefon
21.9.2006
Südafrikas Mobilfunkprovider MTN befindet sich im Gespräch mit Naspers MultiChoice Pay-TV Business, um das Fernsehen für die WM 2010 auch über Mobiltelefone anzubieten.
FIN24 informiert, Buckley McGrath, Chef der Firma MTN Südafrika, sagte, das Unternehmen sei im Gespräch mit Spielern über die Verbreitung von Pay-TV über Mobiltelefone. MTN hoffe, den Service über die nächsten Jahre aufzubauen und mit weiteren kommerziellen Angeboten bis zur WM 2010 zur Verfügung stellen zu können.
Microsoft fokussiert Chancen der WM 2010
22.8.2006
Microsoft baut auf seine Partner vor Ort, um sich die Fußball-WM 2010 finanziell zunutze zu machen und neue Geschäftsmöglichkeiten auf dem südafrikanischen Markt zu eruieren. Pfungwa Serima, die neu ernannte Marketingdirektorin von Microsoft Südafrika, sagte, das Unternehmen erziele 96% seiner Erträge über Partner und werde diese bei Expansionsvorhaben unterstützen. ITWeb berichtet, Serima ermunterte die Partner außerdem zur gegenseitigen Zusammenarbeit, um das Beste aus den bestehenden Möglichkeiten des wachsenden Mittelstandes und der steigenden Nachfrage nach IT-basierenden Dienstleistungen bis 2010 herauszuholen.
Digital-TV 2010 in Südafrika verfügbar
15.7.2006
Digitales Fernsehen wird bis zur WM in den meisten Regionen Südafrikas verfügbar sein. Pretoria News berichtet, die Rundfunkgesellschaft habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2010 das digitale TV landesweit an 78 Prozent der Haushalte ausstrahlen zu können. Für den Empfang wird allerdings ein Decoder benötigt – Preis etwa 500 Rand (ca. 70 Euro) pro Stück.
Sentech überträgt WM im HDTV-Format
29.6.2006
Die nationale Sendeanstalt Sentech gab bekannt, in zwei Monaten in der Lage zu sein, HDTV (High Definition Television) landesweit auszustrahlen. Der Staatsbetrieb Sentech, der das südafrikanische Sendenetz betreibt, war zuvor in die Kritik des Parlaments geraten, als er davor warnte, die WM 2010 nur ausstrahlen zu können, wenn der Staat mehr Geld für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung stelle.
Fifa äußert Kritik an IT-Infrastruktur
22.6.2006
Fifa hat mit den Vorbereitungen zur WM 2010 in Südafrika begonnen. Die Fifa äußerte Bedenken, dass die vorhandene IT-Infrastruktur des Landes für die WM 2010 ausreichend sein wird. Die Fifa hofft darauf, dass ein Großteil der bereits in Deutschland eingesetzten IT-Technik in Südafrika wieder verwendet werden kann. Durch die eingeschränkte Bandbreite der vorhandenen Infrastruktur sei es jedoch schwierig, die Akkreditierungs-, Event Management und Football-Result Systeme so effizient zu nutzen wie in Deutschland.