Die Jugendvereinigung der südafrikanischen Partei ANC und das staatliche Rundfunkunternehmen SABC haben zusammen den Plan gefasst, den Anteil der lokalen Musik bis zur WM 2010 schrittweise bis auf 70 Prozent zu erhöhen. Der Vorsitzende der Jugendvereinigung ANCYL, Julius Malema, gab bekannt: „Wir (die ANCLY und SABC) haben uns darauf geeinigt, dass die staatliche Rundfunkanstalt die Ausstrahlung von lokaler Musik im Radio und Fernsehen maximieren soll. Dies, so glauben wir, wird dabei helfen, den internationalen Gästen die südafrikanische Kultur, Kunst, Geschichte und Musik näher zu bringen.“ City Press berichtet, die staatliche Rundfunkanstalt habe derzeit aufgrund von schwer wiegenden Managementfehlern des vorherigen Vorstandes ernste finanzielle Probleme.
Sony Ericsson offizieller Sponsor der WM
30.10.2008
Die WM 2010 könnte für Sony Ericsson eine der besten Chancen sein, um Marktanteile zurückzuerobern, die das Unternehmen auf dem Handymarkt an Nokia, Samsung, Motorola und Apple verloren hat. Das Mutterunternehmen Sony hat hunderte Millionen Dollar investiert, um der Mobilfunksparte den Partnerstatus für die WM 2010 zu sichern. Nach einem Bericht von Gadget.co.za hat das Unternehmen durch seinen Sponsorenstatus zahlreiche weltweite Exklusivrechte im Zusammenhang mit der WM 2010.
Faseroptisches Netzwerk für Südafrika
29.7.2008
Die südafrikanische Telefongesellschaft MTN plant, für 1,4 Mrd. Rand ein 5.000 km langes faseroptisches Netzwerk im Land zu errichten. „Wir werden das in Partnerschaft mit anderen Anbietern machen“, so Tim Lowry, der für Südafrika zuständige Manager von MTN. Nach einem Bericht von „Moneybiz” gab Lowry außerdem bekannt, dass MTN 250 Mio. Rand investieren werde, um ein neues faseroptisches Netzwerk um Stadien und Hotels für die WM 2010 zu errichten.
Wachstum der ITK-Branche in Südafrika
3.6.2008
Die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche in Südafrika ist immer noch in einer Wachstumsphase und werde auch in der nahen Zukunft weiter wachsen, so der Präsident der Information Technology Association, Keith Anderson. Die WM 2010, das Sanierungsprogramm von Eskom sowie die Entwicklung und der Ausbau der Drahtlosen- und Breitband-Kommunikation verschaffe der Branche einen starken Wachstumstrend, so Anderson laut einem Engineering News Bericht.
Kostenlose Public-Viewing-Events von SABC
1.4.2008
Der Geschäftsführer des südafrikanischen Fernsehsenders SABC und der Leiter der TV-Abteilung der Fifa haben gestern auf einer Pressekonferenz in Johannesburg bekannt gegeben, dass Fans in Südafrika die WM 2010 auf den Public-Viewing-Events von SABC kostenlos verfolgen können. SABC, der offizielle TV-Partner der Fifa, benötigt keine Lizenzrechte, um die WM 2010 und den Confederations Cup im nächsten Jahr ausstrahlen zu dürfen. Kommerzielle Anbieter von Public-Viewing-Events müssen jedoch eine Lizenz für die Ausstrahlung erwerben.
2 Mrd. US-Dollar für Unterseekabel-Projekt
27.10.2007
Die für die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) zuständigen Minister des östlichen und südlichen Afrikas haben den Startschuss für ein 2 Mrd. US-Dollar Unterseekabel-Projekt gegeben. Die Minister haben sich in Johannesburg getroffen und zu einer schnellen Installierung des Kabelsystems aufgerufen. Die Zeitung New Times berichtet, dass 50.000 km lange Kabel mit einer Kapazität von 3.84 Terabit/sek solle die Telekommunikationsverbindung zwischen Afrika, Amerika, Indien und Europa sicherstellen. Es wird davon ausgegangen, dass durch die Fertigstellung des Projektes die Telekommunikationskosten drastisch gesenkt werden, die bisher ein Hemmschuh für die afrikanische Wirtschaft waren. Das Kabelsystem soll noch vor der WM 2010 fertiggestellt werden.
Telkom Media erhält Übertragungsrechte
15.9.2007
Telkom Media hat die kommerziellen Übertragungsrechte für Satellit und Kabel von der südafrikanischen Regulierungsbehörde ICASA erhalten. Die Lizenz erlaubt Telkom Media, sowohl Satelliten-Pay-TV als auch den IPTV-Service in Südafrika zu betreiben. Nach einem Bericht von MyADSL.co.za gab der Strategiechef von Telkom Media, Rikus Matthyser bekannt, das Unternehmen werde mit jeder Firma zusammenarbeiten, welche die benötigte Netzwerk-Infrastruktur liefern kann, um dem Kunden ein Spitzenservice zu bieten. Matthyser erklärte außerdem, dass Telkom Media daran arbeite, ein High Definition TV (HDTV) Netzwerk aufzubauen um so evtl. auch die WM 2010 in diesem Format übertragen zu können.
2 Mrd. Rand für ITK-Investitionen
21.8.2007
Es wird davon ausgegangen, dass Südafrika insgesamt ca. 2 Milliarden Rand für Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) im Rahmen der Vorbereitungen für die WM 2010 ausgeben wird. Während einer Rede auf einem Medienforum an der Wits University sagte der für die Technik zuständige LOC-Manager, Zakes Mnisi, Südafrika habe aufgrund der bereits gemachten Zugeständnisse an die Regierung, an die Städte und an den privaten Sektor bereits 2 Milliarden Rand für ITK-Investitionen bewilligt. Die Fifa hat das internationale Technologieunternehmen Match mit der Entwicklung eines Eventmanagementsoftwaresystems und eines Reiseservicesystems betraut.
Telkom SA offizieller Partner der WM 2010
8.8.2007
Die Fifa hat am gestrigen Tag ein Vertrag mit dem südafrikanischen Telekommunikationsanbieter Telkom als nationaler Sponsor in der Kategorie Festnetzanschluss-Kommunikation unterzeichnet. Die Partnerschaft macht Telkom SA zu einer der größten und strategisch wichtigsten Servicegesellschaften, die direkt an der WM 2010 beteiligt sind. Telkom ist damit nach der südafrikanischen First National Bank das zweite Unternehmen in der obersten Sponsorenkategorie und erhält somit auch Vermarktungsrechte für die WM 2010 und den Confederations Cup 2009. Telkom SA wird als Hauptpartner neben den, für die weltweite Übertragung notwendigen Festnetzanschlüsse auch für die Verlinkung der wichtigen Veranstaltungsorte inklusive der 10 WM-Stadien und dem Medienzentrum sorgen.
Cisco unterstützt ITK-Entwicklung
7.8.2007
Der größte Netzwerkausrüster weltweit, die Firma Cisco, hat eine Partnerschaft mit der Regierung der südafrikanischen Eastern Cape Provinz vereinbart, um die Verwendung der Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) zu fördern und so die Wirtschaft weiter anzukurbeln. Nach einem Bericht der Zeitung „This Day“ wurde die Partnerschaft auf dem Eastern Cape ICT Summit in Port Elizabeth verkündet, an dem Vertreter der Provinzregierung, Vertreter von Cisco und andre Stakeholder teilnahmen. Der für den öffentlichen Sektor in der Region zuständige Salesmanager von Cisco, Aggrey Rantloane, sagte, die Partnerschaft sei zu einem Zeitpunkt entstanden, an dem die Regierung von Südafrika, einschließlich der Regierung der Eastern Cape Provinz in den Ausbau der Infrastruktur für die WM 2010 investiert. Er sagte weiter, die Regierung habe den ITK-Sektor als wichtigen Treiber des Wirtschaftswachstums ausgemacht.
Unterseekabel für WM 2010
6.7.2007
Ab November werden alle südafrikanischen Service-Provider die Möglichkeit haben, die gewünschte Bandbreite auf dem Sat-3 Unterseekabel zu erwerben. Das Multimilliarden-Rand Kabel-Projekt wird dazu beitragen, die WM 2010 in alle Welt zu übertragen. Das Unternehmen Alcatel-Lucen wird das Unterseekabelsystem installieren, welches das Erste sein wird, das in Ostafrika verfügbar ist. Das System soll bis Anfang 2009 einsatzbereit sein und die enorme Übertragungskapazität liefern, die für die WM 2010 benötigt wird.
Breitband-Netzwerk in Kapstadt geplant
25.6.2007
Die Stadtverwaltung von Kapstadt zieht in Betracht, ein Breitband-Netzwerk zu installieren, welches der lokalen Wirtschaft einen zusätzlichen Antrieb verleihen und gleichzeitig die Telekommunikationskosten der Stadt drastisch senken würde. Die Installation einer Lichtleiterkabel-Infrastruktur wurde das erste Mal im letzten Jahr vorgeschlagen. Die Stadtverwaltung hat nun ein Komitee zusammengestellt, um das Projekt näher zu prüfen. Das Ziel ist, das Projekt bis 2009, also noch vor der WM 2010 fertig zu stellen. Es wird davon ausgegangen, dass das Netzwerk rund 400 Mio. Rand kosten wird und insgesamt 95.000 Arbeitsplätze schafft.
Afrika benötigt mehr Bandbreite
8.5.2007
Die Bandbreite für Nord-Afrika und Subsahara-Afrika wird sich, dank der enormen Kapazitätsanforderungen für die WM 2010, bis zum Jahr 2011 verdreifachen. Dies geht aus einem Bericht des Marktforschungsinstitutes „Balancing Act” hervor. Während ADSL den größten Marktanteil in Ländern ausmacht, in welchen es bereits Breitbandverbindungen gibt, geht man davon aus, dass die drahtlose Übertragungstechnologie in der Zukunft das meiste Wachstum verzeichnen wird. Für Südafrika sagen Analysten vorher, das Land benötige bis zu viermal mehr Bandbreite als derzeit verfügbar sei, um die WM 2010 erfolgreich ausrichten zu können.
Kapstadt investiert in Breitbandnetz
14.12.2006
Die Einwohner Kapstadts können verbesserte Leistungen und einen günstigeren Zugang für Internet und Telefon zur WM 2010 erwarten, da die Stadt Investitionen in Höhe von 400 Millionen Rand in das eigene Breitbandnetz plant. Durch diese Maßnahme werden hohe Kosten für den Telekommunikationsanbieter Telkom, der die Monopolstellung besitzt, vermieden. Kapstadt wird in der Lage sein, finanziellen Nutzen aus dem Netzwerk zu ziehen, da die Stadt als eigenständiger Anbieter gegenüber dem Endverbraucher auf dem Telekommunikationsmarkt auftreten wird. Die Cape Times berichtet, dass die Stadt in der Lage sein würde, mehr als 220 öffentliche Einrichtungen, hierunter auch Bibliotheken, Kliniken und Verwaltungsgebäude, miteinander zu vernetzen.
ICT-Industrie entscheidend für WM-Erfolg
13.12.2006
Die südafrikanische Ministerin für Kommunikation, Ivy Matsepe-Cassaburri, hat wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass der Erfolg der Weltmeisterschaft entscheidend von der ICT-Industrie abhängig ist. Ohne diesen Sektor könne die WM 2010 nicht gelingen, betonte sie. Gemäß den Fifa-Richtlinien muss Südafrika ein International Broadcasting Centre (IBC), ein verlässliches Backup-Übertragungssystem für das IBC und Medienzentren an allen WM-Standorten für die weltweite Übertragung der Spiele einrichten. Matsepe-Cassaburri sicherte zu, dass man den Migrationsprozess hin zur digitalen Übertragungstechnologie erfolgreich meistern werde. Dazu liegt ihr ein 350-seitiger Bericht vor, der einen möglichen Umstellungsprozess von der analogen zur digitalen Übertragungstechnologie beschreibt.
11,5 Mrd. Rand für neues TK-System
3.12.2006
Die Probleme mit Südafrikas eingeschränkter Telekommunikationsbandbreite werden bis 2009 gelöst sein. Dies versprach der technische Leiter von Telkom, Thami Msimango. Engineering News berichtet, Msimango, der bei Telkom für die Belange der WM 2010 verantwortlich ist, sagte, seine Abteilung sei sich der hohen Anforderungen der Fifa an die Telekommunikationssysteme bewusst. Das Unternehmen plane Investitionen in Höhe von 11,5 Milliarden Rand für ein Telekommunikationsnetzwerk der neusten Generation und werde so den hohen Anforderungen der Fifa gerecht werden.
Keine Toleranz für technische Fehler
22.9.2006
Die Anforderungen der FIFA seien strikt und würden keine Toleranz für technische Fehler, welche die Übertragung der WM-Spiele 2010 unterbrechen könnten, einräumen, sagte Sebiletso Mokone-Matabane, CEO von Sentech. Laut ITWeb habe das Department of Communications der FIFA eine Garantie für eine sichere Hochgeschwindigkeitsübertragung zwischen den Austragungsorten, dem IBC (international broadcast center) und den internationalen Gateways gegeben. Die Infrastruktur der Kommunikationssysteme ist dabei so beschaffen, dass eine sofortige Übernahme durch den Satelliten erfolgt, falls eine Glasfaserverbindung ausfallen sollte. Mokone-Matabane sagte, die meisten der 220 Standorte, die nötig sind um das DTT (digitales terrestrisches Fernsehen) an 92% der südafrikanischen Bevölkerung zu übertragen seien bereits vorhanden und müssten nur noch auf die Digitaltechnik umgerüstet werden.
Wird die Kapazität des Telekommunikationsnetzes für 2010 ausreichen?
8.9.2006
Während die meiste Aufmerksamkeit auf den Bau und die Erweiterung der Stadien und die übrige Infrastruktur für die WM 2010 gelegt worden ist, wird eine der größten Anforderungen darin liegen, den zur WM erwarteten Besuchern ein Telekommunikationsnetz mit ausreichender Kapazität zur Verfügung zu stellen. Cellular News berichtet, dass es bei geschätzten mehreren Millionen Besuchern für die WM sehr wahrscheinlich ist, dass jeder Besucher ein Mobiltelefon besitzt, mit dem er entweder erreichbar sein oder selbst telefonieren will. Entsprechend dieser Annahme sind die potenziellen Einnahmen für Südafrikas Mobilfunknetzanbieter enorm.
T-Systems will Tetra Netzwerk in Südafrika einführen
26.7.2006
Das “Tetra” Netzwerk ist eine der Lösungen, die T-Systems für die WM 2010 in Südafrika einführen möchte. In den nächsten zwei Monaten will das Unternehmen ein konkretes Angebot ausarbeiten. ITWeb berichtet, T-Systems möchte sechs seiner Technologielösungen, die bereits bei der WM 2006 in Deutschland zum Einsatz kamen, auch in Südafrika zur Verfügung stellen.
Südafrika kann von der Deutschen Telekom lernen
14.7.2006
Südafrika könne von den Erfahrungen der Deutsche Telekom mit der WM 2006 profitieren, sagte der T-Systems General Manager Gert Schoonbee. ITWeb berichtet, 75 Prozent der für die WM 2006 benötigten IT- und TK-Dienste wurden von der Deutschen Telekom bereitgestellt. Laut Schoonbee hat die Südafrikaniederlassung der T-Systems schon oft als Geburtsstätte für neue Ideen gedient. Er sei sich sicher, das Unternehmen werde die Technologien, die für 2006 entwickelt wurden, nutzen und auf dieser Grundlage noch weitere Technologien für die WM 2010 entwickeln.
Hightech für WM-Übertragung
14.7.2006
Etwa 25 Kameras übertragen aus jedem Stadion für vier Wochen die Bilder an die Internationale Rundfunkzentrale in München. Die Deutsche Telekom stellt die Glasfaserkabel zur Verfügung, während die Hochleistungscomputer von T-Systems die TV-Bilder und Radioreportagen rund um den Erdball via Satellit und das globale Netzwerk der Deutschen Telekom übertragen, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Datenmenge von 480 Gigabytes fließt jede Sekunde durch 499 km Kabellänge zur Rundfunkzentrale, das entspricht etwa 240.000 mp3-Songs. 1.500 Techniker stellen die permanente Übertragung sicher. In dem Fernsehüberwachungsraum von T-Systems wurden die Fernsehsignale von allen Spielen auf über zehn fenstergroßen Monitoren angezeigt. Zur selben Zeit wird im anliegenden Kontrollraum vom „Host Broadcast Service“, der auch Inhaber der Bildrechte ist, sichergestellt, dass die Fernsehstationen rund um die Welt diejenigen Bilder empfangen, die bestellt wurden, sagte die Deutsche Telekom.